Microsoft will den Internet Explorer 6 vernichten

Microsoft hat sich zum Ziel gesetzt, den Marktanteil des Internet Explorer 6 auf null zu senken. Noch immer wird der Browser vor allem von Unternehmen verwendet.
“Es ist Teil meiner Arbeit, den Marktanteil vom Internet Explorer 6 so schnell wie möglich auf null zu senken”, erklärte Ryan Gavin dem britischen PCpro. Ryan Gavin leitet die Internet-Explorer-Abteilung bei Microsoft. Es wird deutlich, dass der Konzern nun aggressiver gegen den Internet Explorer 6 vorgeht. Bereits Mitte Mai 2010 fragte Microsoft in Australien: “Würden sie neun Jahre alte Milch trinken?”. Damit wollte Microsoft darauf hinweisen, dass der Internet Explorer 6 veraltet ist und nicht mehr eingesetzt werden sollte. Der Internet Explorer erschien 2001, also vor rund neun Jahren.
Microsoft will nun alles daran setzen, möglichst viele Unternehmen zum Wechsel vom Internet Explorer 6 auf den aktuellen Internet Explorer 8 zu bewegen. Mit welchen Schritten Microsoft das erreichen will, ist nicht bekannt. Siehe dazu auch das IMHO Es ist Zeit, dem Internet Explorer abzuschwören vom Januar 2010. (ip)
Quelle: http://www.golem.de/1005/75423.html
IE 6: Nach Google nun auch Amazon

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir ab Ende März 2010 unsere Verkäuferkonto-Seiten nicht mehr so entwickeln werden, dass sie kompatibel mit der Version 6 des Internet Explorer sind.
Internet Explorer 6 gilt in der Fachwelt als veraltet und wird auch von Microsoft nicht mehr unterstützt. Zudem ist er deutlich langsamer als aktuelle Browser und enthält zahlreiche Sicherheitslücken.
Die Entscheidung ermöglicht uns, moderne Webtechnologien uneingeschränkt zu nutzen und Ihnen damit Funktionen zu bieten, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Auch wenn bestehende Funktionen voraussichtlich noch einige Zeit auch unter Internet Explorer 6 funktionieren, empfehlen wir Ihnen sehr, falls noch nicht geschehen, auf eine aktuelle Version eines Browsers umzusteigen, damit Sie sich darauf verlassen können, dass alle Seiten des Verkäuferkontos auf Ihrem Rechner zuverlässig funktionieren.
Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Version auf Ihrem Rechner installiert ist, oder wie Sie updaten können, wenden Sie sich bitte an Ihren Systembetreuer oder an Ihre Benutzerbetreuung vor Ort.
YouTube: IE6-Unterstützung endet am 13. März 2010

Google macht Ernst und setzt seine Ankündigung um, Microsofts veralteten Browser Internet Explorer 6 auch auf populären Seiten nicht länger zu unterstützen. Bei Youtube endet die Unterstützung alter Browser am 13. März 2010.
Mitte 2009 hatte Google angekündigt, dass Youtube alte Browser künftig nicht mehr unterstützen wird. Nutzer sollten auf aktuelle Versionen von Firefox, Chrome, Internet Explorer, Opera oder Safari umsteigen. Auf einer Youtube-Hilfe-Seite verkündete Google nun einen konkreten Termin, zu dem die Unterstützung alter Browser eingestellt wird: der 13. März 2010.
Konkret betrifft das Browser, die älter sind als Microsofts Internet Explorer 7.0, Firefox 3.0, Chrome 4.0 und Safari 3.0.
Die Einstellung der Unterstützung für alte Browser bedeutet nicht, dass Nutzer mit solchen Browsern Youtube künftig nicht mehr nutzen können. Google nimmt bei der Entwicklung neuer Funktionen lediglich keine Rücksicht mehr auf veraltete Browser. Neue Funktionen werden also beispielsweise im Internet Explorer 6 nicht zur Verfügung stehen.
Nutzer des Internet Explorer 6 weist Youtube alle zwei Wochen darauf hin, dass sie auf einen modernen Browser umsteigen sollten.
Yahoo sucht künftig mit Microsofts Bing

Wie bereits vorab bekannt war, haben Microsoft und Yahoo heute eine Partnerschaft angekündigt. Dabei lizenziert Microsoft Yahoos Suchtechnik, um diese in seine eigene Suchmaschine Bing zu integrieren und Yahoo ersetzt im Gegenzug seine Suche durch Microsofts Bing. Mit der Zusammenarbeit wollen Microsoft und Yahoo zu Marktführer Google aufschließen und Bing die notwendige Größe verschaffen, um mit Google zu konkurrieren. Microsoft übernimmt dabei die Suchtechnik, Yahoo deren Vermarktung.
Das Abkommen zwischen Microsoft und Yahoo gilt vorerst für zehn Jahre. Für diesen Zeitraum erhält Microsoft eine exklusive Lizenz für Yahoos Suchtechnik und kann diese somit in seine eigene Suchmaschine Bing integrieren. Im Gegenzug wird Yahoo Bing als Suchmaschine in seine Seiten einbinden und die eigene Suche damit ersetzen, die eigene Suchtechnik aber in anderen Bereichen weiter nutzen. Während die Suchtechnik also zu Microsoft wandert, übernimmt Yahoo die Vermarktung der Suchmaschinen beider Unternehmen an Premiumkunden. Das Self-Serve-Advertising, das Microsoft über seine AdCenter-Plattform anbietet, bleibt unangetastet und wird künftig zur Preisbestimmung bei Yahoo und Microsoft genutzt. Im Bereich Displaywerbung werden beide Unternehmen weiterhin auf eigene Faust unterwegs sein.
Die mit den Suchmaschinen erzielten Einnahmen werden geteilt: Microsoft zahlt Yahoo in den ersten fünf Jahren der Zusammenarbeit sogenannte Traffic-Acquisition-Costs (TAC) in Höhe von 88 Prozent der Werbeumsätze. Der Austausch von Nutzerdaten zwischen den beiden Unternehmen soll auf ein Minimum reduziert werden. Die Umsetzung der Kooperation soll innerhalb von 24 Monaten nach Freigabe durch die Kartellbehörden erfolgen. Damit rechnen die Unternehmen Anfang 2010. Yahoo erhofft sich davon jährlich einen zusätzlichen operativen Gewinn von 500 Millionen US-Dollar bei rund 200 Millionen US-Dollar niedrigeren Kosten. (ji)
Erste Eindrücke von Bing

Nachdem Microsoft gestern Bing gestartet hat, kann jedermann sich jetzt ein Bild von den Funktionen der neuen Suchmaschine machen. Allerdings muss man dafür die amerikanische Version benutzen, da die deutsche Version von Bing viele wesentliche neue Funktionen nicht enthält. Um dauerhaft auf die US-Version zu wechseln, klickt man in der Navigation oben rechts auf “Deutschland” und anschließend auf “USA – Englisch”. Alternativ lässt sie sich unter der Adresse http://www.bing.com/?mkt=en-us auch direkt ansteuern. Auch andere nicht-amerikanische Versionen wurden offenbar bis zum Start nicht komplett fertig, etwa die britische.
In unseren ersten Tests lieferte die Volltextsuche hauptsächlich relevante Ergebnisse ohne Spam. Bereits beim Formulieren der Abfrage hilft eine Autovervollständigungsfunktion. Fährt der Benutzer mit der Maus über die Ergebnisse, so blendet Bing rechts kurze Inhaltsschnipsel der jeweiligen Treffersites und weitere Verweise auf die Site ein – eine Hilfe, um mehr über die Trefferseiten zu erfahren, ohne die Suchergebnisliste verlassen zu müssen.
Microsoft will seine neue Suchmaschine als Entscheidungsmaschine verstanden wissen, die zum Beispiel bei Kaufentscheidungen oder bei der Reisevorbereitung hilft. Eine Recherche zum Beispiel nach einer Stadt wie Berlin demonstriert die Funktionsweise: Links neben den Suchtreffern präsentiert Bing eine Reihe von Such-Einschränkungen, unter anderem “Map”, “Hotels” “Travel” et cetera. Diese Einschränkungen bezieht Bing bereits bei der Zusammenstellung der ersten Trefferseite mit ein. Nach fünf Treffern zur allgemeinen Abfrage listet Bing jeweils drei Treffer zu den spezielleren Recherchen.
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