Typografische Animation von Jorge Sandoval für die “Going Live” Szene. Sehr sehenswert – wie auch der Film. Das meint wohl auch die Academy Of Motion Picture Arts and Sciences …
Welche Facebook-Typen gibt es eigentlich? Was sind ihre Markenzeichen? Wie sieht eine typische Statuszeile aus? Was tut sich im Fotoalbum und wer sind die Freunde? Diesen Fragen ist die Süddeutsche Zeitung nachgegangen und hat dabei sechs Typen mit unterschiedlichen (Geltungs-) Bedürfnissen ausgemacht. Treffend illustriert wurden die Facebook-Charaktere von Katharina Bitzl.
Der Facebook-Praktikant Paul Butler hat sich die Mühe gemacht und die Daten von zehn Millionen der insgesamt 500 Millionen Facebook-Mitglieder ausgewertet. Butler visualisierte dabei die Freunschaften der User untereinander.
Zu erkennen ist zum einen, dass Nordamerika sowie Europa sehr stark auf Facebook vernetzt sind, während Afrika, Teile Südamerikas und der asiatische Raum kaum in Erscheinung treten.
Darauf könnte man pauschal auf zwei Dinge schließen: Armut und Zensur!
Die Telekom hat sich für ihre neue Kommunikationskampagne Thomas D. ins Boot geholt. Was ist die Geschichte? Die Verbraucher der Deutschen Telekom werden animiert, den Song “7 Seconds” (im Original von Neneh Cherry und Youssou N´Dour aus dem Jahr 1994) einzusingen – und zwar nicht im Tonstudio, sondern online über Mobiltelefon oder via Laptop. Ziel ist ein einzigartiges Community-Erlebnis zu schaffen bei gleichzeitiger Bewerbung des leistungsfähigen Breitbandnetzes der Telekom.
Eine Breite Masse an Menschen soll sich also auf unterschiedlichen Kanälen beteiligen. Momentan läuft die Aktion bereits auf der zentralen Microsite der Telekom sowie Youtube, Twitter und Facebook.
Das Ergebnis des Musikexperiments wird ab Mitte November sichtbar. Dann wird der finale TV-Spot mit dem „7 Seconds“-Remix auf allen reichweitenstarken Sendern, im Kino und im Internet ausgestrahlt.
Ich bin gespannt, wann und wo uns die Kampagne in nächster Zeit begegnet.
Interview mit Thomas D. auf SevenOne Intermedia zum Projekt hier!
Offizieller TV-Spot der Telekom:
Doch nur kopiert?
Eine neuseeländische Kampagne gewann den Grand Prix bei den Direct Lions im Rahmen der Cannes Lions 2010: Die Kampagne „Iggy Pop“ des Broadband-Anbieters Orcon setzte sich durch und gewann den Hauptpreis.
Ziel der crossmedialen Kampagne war es, Amateurmusiker dazu zu bewegen, Iggy Pop dabei zu unterstützen, den Song „The Passenger“ neu einzuspielen: mit Hilfe über Internet eingesandter Demos.
Der Song wurde schlussendlich live und über Breitband neu aufgenommen.
Walter Ferrari hat sich viel vorgenommen – für die “Kinder-Rheumastiftung” läuft er von Südtirol nach München in 10 Tagen über den Brenner. Am Donnerstag, 7. Oktober startet er in Bozen und läuft 333 km, bis er am 17. Oktober sein Ziel in München erreicht. Walter Ferrari versucht, mit seinem Kraftakt die Blicke möglichst vieler Münchner auf die „Kinder-Rheumastiftung“ zu lenken. Die Stiftung setzt sich bundesweit für rheumakranke Kinder und Jugendliche ein. Betroffen von dieser schmerzhaften Krankheit sind alleine in Deutschland ca. 50.000 Kinder.
Just Imagine unterstützt die Aktion und hat für den Lauf eine offizielle Facebook-Fanpage, einen Twitter-Channel sowie einen YouTube-Kanal angelegt. Eingepflegt werden die Infos natürlich aus erster Hand von Walter Ferrari und Jens Häusler (seinem Begleiter auf dem Fahrrad) selbst. Just Imagine steht den Beiden dabei in Sachen Social Media jederzeit beratend zur Seite.
Seit Ende April gibt es die “Gefällt mir”-Buttons auch außerhalb von Facebook.
Seitenbetreiber können diese Plugins leicht in ihre Website integrieren und die Nutzer und sich mit dem größten sozialen Netzwerk verbinden. Aber sind die kleinen Knöpfe mit dem Daumen auch mit den deutschen Datenschutzrechten vereinbar?
Facebook sammelt bekanntlich gerne Daten. Genau dies passiert auch dann, wenn man als eingeloggter Nutzer auf anderen Websites surft, die sich der Social Plugins von Facebook bedienen. Durch Cookies (kleine Textdateien auf den Rechnern der User) kann Facebook auch außerhalb seiner Plattform feststellen, dass der Besucher bei Facebook angemeldet ist und sieht genau um wen es sich handelt. Damit Facebook mitbekommt, wo man sich im Netz rumtreibt, muss man nicht einmal die “Gefällt mir”-Buttons anklicken. Wenn man dies tut, weiß das Netzwerk zusätzlich, was einem auf dieser fremden Website denn so gut gefällt.
Der Rechtsanwalt Dr. Thomas Helbig aus München hat die Frage der Legalität genauer unter die Lupe genommen.
Er kommt zu dem Ergebnis, dass man als Seitenbetreiber die Besucher zumindest mit Hinweisen in den Datenschutzerklärungen auf diese Problematik aufmerksam machen sollte.
Sie haben die Macht von sozialen Netzwerken unterschätzt und sind dieser Form von globaler Meinungsbildung fast hilflos ausgesetzt – BP ist in sozialen Netzwerken der “Community” ausgeliefert, da die Kanäle nicht richtig bedient werden. Und die Community? Die hat Spaß daran, dem Umweltsünder die Schranken aufzuzeigen …
Bild: Copyright Greenpeace
GREENPEACE-KAMPAGNE:
Greenpeace hat den Logo-Wettbewerb “Behind the Logo” ausgeschrieben. Ziel ist die “tatsächliche” Visualisierung der Marke BP. Die bereits eingegangenen Logovorschläge zum sind äußerst kreativ. Die drei besten Logo-Ideen werden von einem Designer gemeinsam mit den Gewinnern professionell umgesetzt und sind Hauptmotiv der Greenpeace-Kampagne gegen BP.
FACEBOOK:
Das Profil “Boycott BP” gefällt bereits 597.914 Personen. Wie der Name schon andeutet, wird hier aufgerufen Tankstellen mit BP-Produkten zu boykottieren.
Zudem wurde eine Applikation entwickelt, die zum BP-Boykott aufruft und mit deren Hilfe man unkompliziert seine Freunde zur Teilnahme (15228 proud supporters already!) animieren kann.
TWITTER:
Der Fake Twitter Account “BPGlobalPR” zählt mittlerweile 162.060 Follower.
Das ist wirklich eine starke Idee von Diesel. Wie Thomas Hutter berichtet startet Diesel Spanien mit der Diesel Cam eine neue Dimension von Social Media Marketing. In den Diesel Stores können sich die Kunden gleich mit der Diesel Cam fotografieren – direkt in der Umkleidekabine. Die Einkaufslustigen stellen über facebook Connect und einem Touch Screen Monitor das Foto in ihr facebook Profil ein und lassen sich dann von ihren Freunden via facebook beraten. Da muss ich Thomas Hutter auch zustimmen, der Branding-Effekt ist sicher enorm, aber es wird vor allem richtig Spaß machen! Was meint Ihr dazu? Könnte sich das tatsächlich durchsetzen: Social Media Store Marketing?
Facebook mausert sich immer mehr zum Platzhirschen im Internet und greift nun auch Google an. Vor allem in Bezug auf Nutzung personenbezogenen Daten & Gratis-Applikationen möchte die Plattform neue Maßstäbe setzen. Sehr zur Freude für Marketingabteilungen von Unternehmen …