Die Telekom hat sich für ihre neue Kommunikationskampagne Thomas D. ins Boot geholt. Was ist die Geschichte? Die Verbraucher der Deutschen Telekom werden animiert, den Song “7 Seconds” (im Original von Neneh Cherry und Youssou N´Dour aus dem Jahr 1994) einzusingen – und zwar nicht im Tonstudio, sondern online über Mobiltelefon oder via Laptop. Ziel ist ein einzigartiges Community-Erlebnis zu schaffen bei gleichzeitiger Bewerbung des leistungsfähigen Breitbandnetzes der Telekom.
Eine Breite Masse an Menschen soll sich also auf unterschiedlichen Kanälen beteiligen. Momentan läuft die Aktion bereits auf der zentralen Microsite der Telekom sowie Youtube, Twitter und Facebook.
Das Ergebnis des Musikexperiments wird ab Mitte November sichtbar. Dann wird der finale TV-Spot mit dem „7 Seconds“-Remix auf allen reichweitenstarken Sendern, im Kino und im Internet ausgestrahlt.
Ich bin gespannt, wann und wo uns die Kampagne in nächster Zeit begegnet.
Interview mit Thomas D. auf SevenOne Intermedia zum Projekt hier!
Offizieller TV-Spot der Telekom:
Doch nur kopiert?
Eine neuseeländische Kampagne gewann den Grand Prix bei den Direct Lions im Rahmen der Cannes Lions 2010: Die Kampagne „Iggy Pop“ des Broadband-Anbieters Orcon setzte sich durch und gewann den Hauptpreis.
Ziel der crossmedialen Kampagne war es, Amateurmusiker dazu zu bewegen, Iggy Pop dabei zu unterstützen, den Song „The Passenger“ neu einzuspielen: mit Hilfe über Internet eingesandter Demos.
Der Song wurde schlussendlich live und über Breitband neu aufgenommen.
Sie haben die Macht von sozialen Netzwerken unterschätzt und sind dieser Form von globaler Meinungsbildung fast hilflos ausgesetzt – BP ist in sozialen Netzwerken der “Community” ausgeliefert, da die Kanäle nicht richtig bedient werden. Und die Community? Die hat Spaß daran, dem Umweltsünder die Schranken aufzuzeigen …
Bild: Copyright Greenpeace
GREENPEACE-KAMPAGNE:
Greenpeace hat den Logo-Wettbewerb “Behind the Logo” ausgeschrieben. Ziel ist die “tatsächliche” Visualisierung der Marke BP. Die bereits eingegangenen Logovorschläge zum sind äußerst kreativ. Die drei besten Logo-Ideen werden von einem Designer gemeinsam mit den Gewinnern professionell umgesetzt und sind Hauptmotiv der Greenpeace-Kampagne gegen BP.
FACEBOOK:
Das Profil “Boycott BP” gefällt bereits 597.914 Personen. Wie der Name schon andeutet, wird hier aufgerufen Tankstellen mit BP-Produkten zu boykottieren.
Zudem wurde eine Applikation entwickelt, die zum BP-Boykott aufruft und mit deren Hilfe man unkompliziert seine Freunde zur Teilnahme (15228 proud supporters already!) animieren kann.
TWITTER:
Der Fake Twitter Account “BPGlobalPR” zählt mittlerweile 162.060 Follower.
Das ist wirklich eine starke Idee von Diesel. Wie Thomas Hutter berichtet startet Diesel Spanien mit der Diesel Cam eine neue Dimension von Social Media Marketing. In den Diesel Stores können sich die Kunden gleich mit der Diesel Cam fotografieren – direkt in der Umkleidekabine. Die Einkaufslustigen stellen über facebook Connect und einem Touch Screen Monitor das Foto in ihr facebook Profil ein und lassen sich dann von ihren Freunden via facebook beraten. Da muss ich Thomas Hutter auch zustimmen, der Branding-Effekt ist sicher enorm, aber es wird vor allem richtig Spaß machen! Was meint Ihr dazu? Könnte sich das tatsächlich durchsetzen: Social Media Store Marketing?
Eine Panne im Authentifizierungssystem von Vodafone hat in den Abendstunden des 5. Mai dazu geführt, dass vereinzelte Kunden bei der Nutzung von MobileMail über das Handy die E-Mails anderer Kunden sehen konnten. Nach Angaben von Vodafone wurde das Problem aber sehr schnell behoben.
Ein betroffener Anwender berichtet, dass er rund 40 Mails anderer Vodafone-Kunden in seinen MobileMails vorfand. Ein Anruf bei der Vodafone-Hotline verlief jedoch nach seinen Angaben ergebnislos, da sich diese weigerte, den Vorfall aufzunehmen. Er möge am nächsten Morgen wieder anrufen, da die zuständige Fachabteilung Feierabend habe und es keinen Notdienst gebe. Da der betroffene Anwender auch Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten ist, befürchtet er nun, dass seine zum Teil sensiblen Mails auf irgendeinem anderen Handy aufgetaucht sind.
Laut Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck arbeitet das Unternehmen derzeit mit dem Hersteller des Authentifizierungssystems daran, den Grund für “diese technisch komplexe Einschränkung zu untersuchen”. Eine mögliche Ursache für das beschriebene Fehlverhalten könnte die falsche Zuweisung einer IP-Adresse während dieser Störung gewesen sein. (dab)
Konnte man vor einem Jahr die Entwicklung auf dem mobilen Internet-Markt noch nicht richtig einschätzen, scheint jetzt der Bann gebrochen. Die mobile Internetnutzung drängt mit großen Schritten auf den Markt.
Wird das für Unternehmen ein Selbstläufer? Mobile Webseite oder doch ein App für den User? Einfach mal abwarten? Die Zeit drängt …
Die Modebranche setzte im vergangenen Jahr online 5,2 Milliarden Euro um. Wie die Entscheidung für ein Produkt fällt und worauf Marketer achten müssen, hat die Agentur metapeople in ihrer Studie “Performance-Marketing für die Modebranche” analysiert.
Die modeaffine Zielgruppe im Netz ist überwiegend weiblich, zu einem Großteil unter 49 Jahren alt, berufstätig und vornehmlich gut verdienend. Sie macht sich die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt nicht leicht.
Im Zentrum der Moderecherche stehen Suchmaschinen. Der Online-Suchprozess im Modesegment dauert von der ersten Suche bis zum Kauf durchschnittlich 32 Tage. Mindestens sechs Anfragen in den Suchmaschinen gehen über 50 Prozent der Kaufentscheidungen voraus. Im Durchschnitt werden bei Google zwölf Anfragen eingetippt, bevor ein Kaufabschluss im Modesegment getätigt wird. Rund 60 Prozent der User rufen bis zum Kauf über zehn Seiten auf. Durchschnittlich besuchen die User 24 Seiten bis sie sich zum Kauf eines Modeprodukts entscheiden.
Aufgrund der zentralen Bedeutung von Suchmaschinen im Recherche- und Kaufprozess von Modeprodukten ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) stets zu empfehlen. Es zeigt sich jedoch, dass Online-Modeshops häufig an SEO-Maßnahmen sparen und ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinen daher oft unzufriedenstellend ist.
Suchmaschinenwerbung ist eine weitere Möglichkeit, in die Suche der Usern einzugreifen. Im Idealfall bringen die Textanzeigen den User direkt auf die Produktseite. Neben der Optimierung der Seiten nach SEO-Gesichtspunkten ist generell eine einfache und nutzerfreundliche Usability der Shops wichtig. Aktionen und Zusatzangebote auf den Seiten können das Interesse am Shop zusätzlich steigern.
Eine aktuelle Studie belegt: Trotz gegenwärtig eher zurückhaltender Meinung bezüglich des Einsatzes und der Wichtigkeit von Social Media Marketing (SMM) Instrumenten, wird das SMM in Unternehmen zukünftig deutlich an Relevanz gewinnen. Unterstrichen wird das Ergebnis der Studie von 104 Marketingverantwortlichen, die das Deutsche Institut für Marketing zum Thema befragt hat.
Etwa 40% der Unternehmen messen den Instrumenten des Social Media Marketing eine eher geringe Bedeutung zu. Andererseits sind es knapp ein Drittel, die dem SMM einen sehr hohen bzw. hohen Stellenwert beimessen. Branchenunterschiede unterstützen das insgesamt uneinheitliche Bild.
Die Frage nach der Wichtigkeit der SMM Instrumente offenbart ebenso deutliche Unterschiede. Während professionelle bzw. soziale Netzwerke zum Pflichtprogramm der Unternehmen gehören sollten, nehmen Social Bookmarkings im Unternehmen eine eher geringe Rolle ein.
Die Ziele, die mit den Social Media Instrumenten verfolgt werden, sind in erster Linie qualitativer Natur wie beispielsweise die Steigerung einer Markenbekanntheit.
Der Studienleiter und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zu den Ergebnissen der Studie: „SMM hat momentan noch keine nachhaltigen Erfolge gebracht. Die Wichtigkeit solcher Marketing-Instrumente wird deswegen in Frage gestellt. Gleichzeitig sind jedoch die Anforderungen der Kunden massiv gestiegen, sodass Unternehmen auf möglichst fein segmentierte Kunden abzielen sollten. Diese Maßnahmen sind durchaus mit Hilfe verschiedener Social Media Aktivitäten realisierbar.“
Gartner veröffentlichte heute die Zahlen zu den weltweiten Smartphone-Verkäufen an Endkunden im vergangenen Jahr und teilt diese nach ihrem Betriebssystem auf (IDC hatte Anfang des Monats die Marktanteile der verschiedenen Telefon-Hersteller aufgelistet). Während Symbian auch 2009 (zwar mit Marktanteilseinbußen aber der Konkurrenz zahlenmäßig noch weit voraus) den Smartphone-Markt dominierte, legten BlackBerry OS, iPhone OS und Android kräftig zu und das iPhone OS verdrängte -auf ein Gesamtjahr betrachtet- erstmals Windows Mobile vom dritten Platz. WebOS taucht als winziger Neueinsteiger auf und Windows Mobile ist der klare Verlierer.
2010 verspricht den Smartphone-Markt weiterhin gehörig durcheinanderzuwirbeln: So steht mit iPhone OS 4.0 der nächste große Sprung für das iPhone ins Haus und Android dürfte ebenfalls mit Hochdruck vorangetrieben werden. Auch Symbian wird versuchen, mit Symbian^3 im zweiten Halbjahr den Status Quo zu wahren und Microsoft wagt den Neuanfang unter dem sperrigen Namen Windows Phone 7 Series – erste Modelle werden allerdings erst zum Weihnachtsgeschäft 2010 erwartet.